Diese Serie untersucht Zustände von Nähe und Entzug jenseits klassischer Darstellung.
Im Fokus stehen fragmentierte Körper, reduzierte Formen und flüchtige Bewegungen, die sich einer eindeutigen Lesbarkeit entziehen.
Im Fokus stehen fragmentierte Körper, reduzierte Formen und flüchtige Bewegungen, die sich einer eindeutigen Lesbarkeit entziehen.
Die Arbeiten bewegen sich zwischen Intimität und Distanz und eröffnen einen Raum, in dem Präsenz nicht durch Auflösung definiert wird, sondern durch ihr Fortbestehen im Ungeklärten.
„Der Moment davor“ - Es gibt Bilder, die mehr auslösen, als sie zeigen. Und genau dort beginnt für mich die eigentliche Arbeit. Wenn ich dieses sehe, ist da ein Moment, der nicht ruhig ist. Etwas, das sich aufbaut – nicht sichtbar, aber spürbar. Ein Impuls, der nach vorne will, der keinen Abstand kennt. Und genau an dieser Stelle entscheide ich mich dagegen. Nicht, weil es fehlt. Sondern weil ich es halte. Ich lasse es nicht brechen, nicht übertreten, nicht laut werden. Ich halte es dort, wo es am stärksten ist – kurz bevor es alles verändern würde. Vielleicht liegt genau darin die eigentliche Nähe: nicht im Ausleben, sondern im Beherrschen.Es gibt Bilder, die mehr auslösen, als sie zeigen. Und genau dort beginnt für mich die eigentliche Arbeit. Wenn ich dieses sehe, ist da ein Moment, der nicht ruhig ist. Etwas, das sich aufbaut – nicht sichtbar, aber spürbar. Ein Impuls, der nach vorne will, der keinen Abstand kennt. Und genau an dieser Stelle entscheide ich mich dagegen. Nicht, weil es fehlt. Sondern weil ich es halte. Ich lasse es nicht brechen, nicht übertreten, nicht laut werden. Ich halte es dort, wo es am stärksten ist – kurz bevor es alles verändern würde. Vielleicht liegt genau darin die eigentliche Nähe: nicht im Ausleben, sondern im Beherrschen.
„Was sich nicht festhalten lässt, bleibt“ - In diesem Bild lasse ich Leichtigkeit zu, ohne sie festzulegen. Die Bewegung wirkt fast beiläufig, als wäre sie nicht inszeniert, sondern einfach entstanden. Mich interessiert genau dieser Zustand – wenn etwas geschieht, ohne dass es erklärt werden muss. Die Farben lösen den Körper aus seiner gewohnten Form. Er wird weniger konkret, mehr Empfindung als klare Kontur. Ich suche hier nicht nach Perfektion oder nach einem Ziel. Eher nach einem Moment, der sich selbst genügt. Etwas, das keinen Anspruch stellt – und genau deshalb bestehen kann
„Dort, wo Nähe still wird“ - Ich bewege mich hier bewusst an einer Grenze – zwischen Nähe und Zurückhaltung, zwischen dem, was sichtbar ist, und dem, was sich entzieht. Die Formen lösen sich fast auf, Farben übernehmen das Erzählen. Es geht nicht mehr um klare Konturen, sondern um ein Gefühl von Nähe, das keinen festen Ort hat. Mich interessiert dieser Moment, in dem etwas fast greifbar wird – und sich im gleichen Augenblick wieder zurücknimmt. Vielleicht ist es genau dieses Nicht-Festhalten-Können, das bleibt. Etwas, das sich nicht erklären lässt, aber dennoch da ist.
„Was sich nicht ganz zeigt“ - Dieses Bild arbeitet mit Fragmenten – mit dem, was sichtbar wird, und dem, was dazwischen verloren geht. Die Figur ist nicht vollständig, nicht eindeutig. Sie erscheint und verschwindet zugleich, als würde sie sich dem Zugriff entziehen. Mich interessiert dabei weniger die Form selbst als das, was sie andeutet. Eine Bewegung, die nicht abgeschlossen ist. Ein Moment, der sich nicht festlegen lässt. Es bleibt etwas Unausgesprochenes im Bild – etwas, das sich nicht zeigen will und vielleicht genau deshalb bestehen kann.
„Dort, wo ich nicht bleiben darf“ - In diesem Bild gehe ich näher, als ich es eigentlich kann. Es ist ein Moment, der nicht für mich bestimmt ist – und genau deshalb bleibt er so intensiv. Ich arbeite hier mit einer Nähe, die nicht eingefordert wird. Sie entsteht, sie ist da – und gleichzeitig gehört sie mir nicht. Mich interessiert genau dieser Widerspruch. Dieses Wissen, dass etwas spürbar ist, ohne je einen Platz zu bekommen. Ich halte diesen Moment fest, wohlwissend, dass er sich nicht wiederholen lässt. Und vielleicht liegt genau darin seine Bedeutung: nicht darin, dass er bleibt – sondern darin, dass er überhaupt existiert.
Diese Serie ist nicht nur aus Bildern entstanden.
Sondern aus etwas, das bleibt,
auch wenn es keinen Weg nach außen findet.
auch wenn es keinen Weg nach außen findet.
Es braucht keine Antwort,
um Wirkung zu haben.
um Wirkung zu haben.
Editionen
Ausgewählte Arbeiten dieser Serie sind als limitierte Fine-Art-Prints erhältlich. Informationen zu Verfügbarkeit und Editionen erhalten Sie auf Anfrage.
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