PALIMPSEST
Ein Palimpsest ist ein Bild, das seine Vergangenheit nicht verliert. Alte Spuren bleiben sichtbar, während neue Ebenen darüber entstehen. Genau diesem Gedanken folgt die Werkgruppe PALIMPSEST. Fotografische Originale realer Körper werden mit künstlich erzeugten Bildwelten, anatomischen Strukturen und organischen Fragmenten überlagert. Es entstehen keine Illustrationen des menschlichen Körpers, sondern neue Wirklichkeiten zwischen Fotografie, Erinnerung und Vorstellung. Die Haut wird nicht geöffnet – sie wird lesbar. Jeder Bildraum erzählt von dem Unsichtbaren, das den Menschen formt, ohne jemals vollständig sichtbar zu werden.​​​​​​​
Kein Akt
Ein nackter Körper macht noch keinen Akt. Diese Werkgruppe versammelt Fotografien, in denen der Körper nicht als Motiv, sondern als Ausgangspunkt einer Wahrnehmung erscheint. Ausschnitte, Haltungen und Fragmente lassen Raum für eigene Gedanken. Die Bilder erzählen keine eindeutigen Geschichten. Sie stellen eine einfache Frage: Ab wann betrachten wir einen Menschen nur noch als Körper – und wann beginnt etwas anderes?​​​​​​​
Verborgene Begegnungen
Nicht jede Begegnung zeigt sich auf den ersten Blick. Manchmal entsteht Nähe in einer Geste, einer Berührung oder einem Moment, der sich erst langsam erschließt.Diese Werkgruppe versammelt Bilder, in denen das Wesentliche nicht sofort sichtbar wird.
Bei sich​​​​​​​​​​​​​​
Diese Bilder zeigen keine Handlung. Sie halten Momente fest, in denen Menschen ganz bei sich sind. Der Betrachter sieht zu, ohne den Moment zu verändern.
Die Schwelle​​​​​​​
Zwischen Offenheit und Schutz. Zwischen Zeigen und Zurückhalten. Diese Bilder bleiben genau in diesem Zwischenraum.
Spuren
Manche Orte behalten etwas. Nicht, weil sie Geschichten erzählen. Sondern weil etwas von einem Moment in ihnen zurückbleibt.
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